SaForge

Emanuel Sprosec
26, tätig in den Bereichen Webdesign, Grafik und Multimedia. Weiters verschiedene Projekte in der Mode, Fotografie sowie Film. Detail-Infos zu mir gibts auf meinem Portfolio www.emanuel-s.com
Die Idee hinter dieser Seite
Irgendwann mal wollte ich ein PDF öffnen… und ich glaube die meisten kennen es: man klickt auf den Link und dann… ja, dann wartet man erst einmal bis der PDF-Reader aufgeht… und wartet und wartet. Nachdem man sich zwischenzeitlich eine Tasse Tee geholt hat, kommt man endlich zum Objekt der Begierde. Oder doch nicht ? Nein, es lädt noch immer… also weiter warten… aber jetzt, na endlich. Dann, müde und verschwitzt, liest man sich vielleicht 3 Zeilen durch und schließt das Ganze nach 2 Sekunden wieder.
Und es beschleicht einem dieses merkwürdige Gefühl…
Ist das denn alles wirklich notwendig… muss ich wirklich so lange warten ? Brauche ich einen fast 70 MB großen PDF-Reader für 3 lächerliche Zeilen ? Muss ich allen Ernstes einen nagelneuen, schnellen, modernen Computer erst recht wieder runterbremsen und teuer angeschaffte Ressourcen verschenken für… nichts, rein gar nichts ?
Alternativen ?
Also war klar, man muss Abhilfe schaffen. Ich begann mit der Suche nach ressourcensparenden Alternativen für Windows, um mir selber, aber auch der Menschheit Ruhe, Frieden und einen schnellen Arbeitsalltag zu ermöglichen und sowohl brand-neue als auch alte Computer weiterhin auf Trab zu halten.
Hochgesteckte Ziele und aufwendig, jedoch außerst zielführend. Hinter oft unscheinbaren Webseiten und No-Name-Programmen finden sich immer wieder neue, kleine Perlen der weltweiten Programmier-Schmieden. Ressourcenschonend, schnell, keine Installation, oftmals portabel, einfach und gut. Und solche Programme lassen sich zur Genüge finden, wenn… ja, wenn man nur die Augen offen hält. Das World Wide Web ist nämlich voll damit.
Marke vs. No-Name
Wenn es tatsächlich so viele Alternativen gibt, warum verwenden sie so wenige User ? Man darf nicht vergessen – 80% aller User haben nur rudimentäre Kenntnisse von Computern. Sie verwenden die Programme, die bereits auf ihrem PC installiert sind, die sie selber seit Jahren kennen, die ihnen von Freunden vertraut sind und die sie aus der Werbung oder diversen Computer-Zeitschriften kennen. Man vertraut bekannten, bewährten Produkten einfach mehr als irgendeinem No-Name-Tool aus den Tiefen des Netzes. Wer sich aber mal über die Hürde traut, kann viel gewinnen.
Experimente zahlen sich aus
Wer sich mal durch diese Liste auf SaForge oder auch auf anderen Webseiten klickt (es gibt noch einige andere, die ebenfalls solche sog. ‘Tiny Applications’ auflisten), die Programme ausprobiert und sogar auch die Standard-Marken-Programme damit ersetzt, seinen eigenen Worklflow und auch seinen PC optimiert, der kann eine überraschend große Menge an Ressourcen gewinnen.
Ein Experiment von mir auf einem alten 1,67 GHz mit 256 MB RAM samt einem Windows XP mit Service Pack 2: Es wurden ~30 der Alternative-Programme zeitgleich gestartet. Darunter waren z.B. 2 E-Mail Clients, laufender FTP, Spamfilter, Mausgestiken, Dock-Leiste, Texteditor, Doc-Dokumente, PDF-Reader, MP3-Player, Video-Bearbeitungs-Tool, Bildbearbeitung und Archivierung, Brennprogramm, HTML-Editor, Video-Player, RSS-Ticker, virtuelle Desktops und noch andere diverse Helferchen. Alle im laufenden, zeitgleichen Einsatz.
Ergebnis: der Verbrauch an Ressourcen war vergleichbar wie der Einsatz von gerade mal 2-3 großen bekannten Pogrammen aus dem Bild bzw. Audio-Bereich (die genauen technischen Details lasse ich hier mal weg). Und DAS zahlt sich defintiv aus, nicht nur für alte Rechner. Wozu einen Hochleistungs-Rechner haben und dort erst recht wieder Ressourcen verschenken um genau das Gleiche zu erreichen, wie mit den Alternativen ?
Somit also…
SaForge ist eine persönliche Auswahl an Programmen, die ich auf meinen Computer(n) einsetze und stellen somit eine subjektive Empfehlung meinerseits da. Das Ziel liegt darin, keine Einbußen im Arbeitsalltag oder in der Funktionalität der Anwendungen hinzunehmen, dabei durch den Einsatz von Alternativ-Lösungen zeitgleich allerdings bis zu 70-80% der verwendeten System-Ressourcen einzusparen.
Einige Programme sind optisch vielleicht nicht besonders schön oder erinnern an die alten Windows95 und 98er Zeiten, jedoch bedeutet dies für die Funktionalität und ihrem Einsatz auch auf modernen Hochleistungsrechnern zusätzlichen Ressourcen-Gewinn, denn ‘coole’ Optik kostet auch technisch nun mal was. Und ich persönlich finde es ‘beeindruckender’ als ein “Wow”-Design, wenn ich mit dem gleichen Ergebnis die gleiche Arbeit in nur der Hälfte der Zeit schaffe. Der übrig geblieben Rest wird fürs chillen und die Freizeit verwendet…
Und übrigens – wer minimalistisches Design liebt, der hat noch einen weiteren Grund, sich durch die Listen zu klicken. Einfache, nur paar Kb große Programme sind für Puristen auch optisch ein herrlicher Genuß…















